Intuitives Tätowieren
Manchmal beginnt ein Tattoo nicht mit einem Motiv, sondern mit einem Gefühl, einer Frage oder einer Geschichte.
Beim intuitiven Tätowieren entsteht das Motiv erst im Laufe des Prozesses. Wir erarbeiten es gemeinsam in einem Gespräch.
Ein Tattoo verändert die Haut dauerhaft. Doch für die meisten Menschen ist es mehr als das. Ein Tattoo kann an eine bestimmte Zeit erinnern, eine Entscheidung markieren oder etwas festhalten das man immer mit sich tragen möchte.
Beim intuitiven Tätowieren interessiert mich genau diese Verbindung zwischen Körperschmuck und persönlicher Bedeutung.
Dabei muss ein Tattoo nicht gegenständlich oder klar definierbar sein. Meine intuitiven Arbeiten sind meist abstrakt. Formen, Linien und Strukturen können etwas Persönliches ausdrücken, ohne es in konkrete Wörter oder Bilder fassen zu müssen.
Ein Tattoo muss nicht buchstäblich erzählen, was du erlebt hast. Es kann auch die Energie einer Erfahrung in sich tragen.
Wie läuft eine intuitive Sitzung ab?
1. Gespräch
Wir beginnen in Ruhe. Du erzählst mir, was dich gerade beschäftigt, welche Intention dich begleitet und was du mit dem Tattoo verbinden möchtest.
2. Impuls
Wenn du möchtest, kommen meine intuitiven Karten ins Spiel. Du ziehst Karten aus meinem selbst entwickelten Kartensystem. Die Bilder und Begriffe können Impulse für neue Gedanken und Assoziationen geben.
3. Entwicklung
Aus dem Gespräch entfalten sich langsam die Form und der Ausdruck des Tattoos. Dabei geht es nicht darum ein bestimmtes Bild möglichst genau umzusetzen. Wir lassen bewusst Raum für das, was im Moment entstehen möchte.
4. Zeichnen & Tätowieren
Das Motiv entsteht direkt aus diesem Prozess heraus. Ich arbeite frei mit Linien, Formen und Kontrasten.
In vielen Fällen zeichne ich direkt auf deine Haut. Sobald sich alles für dich rund und stimmig anfühlt, beginnen wir mit dem Tätowieren.
Mehr details zu diesem Prozess findest du hier oder weiter unten auf der Seite.
Meine Karten
Für meine intuitive Arbeit habe ich ein eigenes Kartensystem erschaffen. Die Karten sind weder Tarot noch ein klassisches Orakel. Sie bestehen aus Bildern, Symbolen und Begriffen, die unterschiedliche Assoziationen auslösen können.
Sie geben keine Antworten vor und sagen auch nicht voraus, was passieren wird. Sie funktionieren eher wie Spiegel: Ein Bild kann etwas in dir anstoßen, das vielleicht schon da ist, aber bisher noch keine Form hatte.
Du kannst eine oder mehrere Karten ziehen. Wenn dich ein Impuls anspricht, lassen wir ihn ganz natürlich in die Gestaltung deines Tattoos einfließen.
Mehr details zu den Karten findest du hier oder weiter unten auf der Seite.
Mehr…..
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Für Menschen, die Lust auf eine andere Art von Tattoo-Erfahrung haben.
Vielleicht befindest du dich gerade in einer Phase der Veränderung, möchtest etwas abschließen. Vielleicht suchst du nach einem Symbol für ein bestimmtes Thema. Vielleicht möchtest du einfach ein Tattoo, dessen Bedeutung sich nicht komplett aus einem vorgefertigten Motiv ableitet.
Du musst dafür weder spirituell sein noch eine große Lebenskrise durchmachen.
Wenn du neugierig bist und dich auf einen kreativen Prozess einlassen möchtest, kann intuitives Tätowieren für dich passen.
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Nein. Ein Tattoo darf natürlich eine ganz konkrete persönliche Bedeutung haben. Es darf aber auch eine Energie in sich tragen die man eventuell nicht immer in Worte fassen kann.
Ich finde es schön, wenn ein Tattoo nicht alles erklären muss. Es darf einfach ein Teil deiner Geschichte sein.
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Weil ein intuitives Tattoo nicht unbedingt eine konkrete Geschichte erzählen oder ein konkretes Bild darstellen muss.
Die Abstraktion ist dabei kein Zufall und auch keine Einschränkung.
Sie gibt dem Tattoo die Möglichkeit, sich mit dir und deiner eigenen Geschichte zu verbinden und weiter zu entwickeln.
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Beim individuellen Tattoo starten wir mit einer konkreten Bildidee. Du bringst zum Beispiel ein Motiv oder ein bestimmtes Thema mit. Du siehst den Entwurf vor dem Termin.
Beim intuitiven Tätowieren gehen wir anders vor: Hier steht nicht ein fertiges Bild im Mittelpunkt, sondern das, was dich gerade beschäftigt oder was du ausdrücken möchtest. Das Motiv entsteht erst während des Termins. Häufig zeichne ich direkt auf deiner Haut.
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Nein. Beim intuitiven Tätowieren entsteht das Motiv erst während unseres gemeinsamen Termins.
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Vor unserem Termin bekommst du von mir einen kurzen Fragebogen. Er hilft dir, dich mit deinem Thema auseinanderzusetzen und mir einen Einblick zu geben, wo du gerade stehst.
Du kannst außerdem gerne persönliche Gegenstände, Texte, Bilder etc mitbringen die für dich eine Bedeutung haben.
Ansonsten gilt wie immer: ausgeschlafen kommen, genug trinken und und offen dafür sein, was sich im Prozess entwickelt :)
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Du musst weder spirituell sein noch an bestimmte Dinge glauben, um dich intuitiv tätowieren zu lassen. Manche Menschen erleben den Termin und Tattoo-Prozeß als Ritual oder etwas sehr Persönliches, andere einfach als eine ungewöhnliche und kreative Art, ein Tattoo zu entwickeln.
Du darfst selbst entscheiden, was der Prozess für dich bedeutet.
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Das ist völlig verständlich.
Gerade beim ersten intuitiven Tattoo kann es ungewohnt sein, einen Teil der Kontrolle abzugeben. Wir gehen deshalb nicht einfach blind in den Termin. Wir sprechen vorher über dein Thema, deine Wünsche und auch darüber, was für dich gar nicht in Frage kommt.
Du musst mir nicht bedingungslos vertrauen, aber du solltest bereit sein, dich auf den Prozess einzulassen.
Und genau darin liegt für viele Menschen der spannende Teil.
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Wenn du bereits ganz genau weißt, wie dein Tattoo aussehen soll, ist ein intuitives Tattoo wahrscheinlich nicht der richtige Weg.
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Aktuell nicht.
Die intuitive Arbeit ist bei mir an den persönlichen Prozess und das Tätowieren gekoppelt.
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Grundsätzlich arbeite ich beim intuitiven Tätowieren gerne eins zu eins. So bleibt der Raum ruhig und wir können uns ganz auf den Prozess konzentrieren.
Wenn du dich mit einer Begleitperson sicherer fühlst oder aus einem bestimmten Grund jemanden dabeihaben möchtest, sprich mich bitte vorher darauf an.